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"Souverän kommunizieren - Distanzen überwinden"

Hilfe! Deutscher Projektleiter im internationalen Projekt!

Wenn Deutsche internationale Projekte leiten, können die Anderen etwas erleben! Wir sprechen Klartext!

Deutsche kommunizieren sehr direkt und explizit. Internaitonale kommt diese direkte Art nicht immer so gut an.Da viele deutsche Unternehmen sehr international aufgestellt sind, kommt es auch häufig vor, dass deutsche Projektleiter internationale Projekte leiten mit Teammitgliedern auf der ganzen Welt.

Eine Herausforderung an sich, ja, aber wir werden das Kind schon schaukeln. Sofort denken wir an Herausforderungen wie zum Beispiel…

…verschiedene Zeitzonen oder Sprachbarrieren von einigen Projektmitgliedern, die Englisch nicht so gut sprechen. Vielleicht denken wir auch noch darüber nach, wie wir denn mit den schwer einschätzbaren asiatischen Teammitgliedern am besten kommunizieren. Ein Kulturraum, der uns immer wieder neue Rätsel aufgibt.

Doch, bevor wir das internationale Projekt starten, sollten wir auch einmal unseren eigenen kulturellen Hintergrund reflektieren, um zu erkennen, wie wir Deutsche oft auf andere Kulturen wirken und wo es vielleicht interkulturelle Herausforderungen im globalen Kontext geben kann. Und zwar nicht nur mit Asiaten.

Wir sollten wissen, dass wir in Deutschland generell ohne Umschweife kommunizieren. Was wir sagen entspringt direkt unseren Gedanken und ist nur sehr wenig gefiltert. Es reicht, wenn die Politiker oft so diplomatisch um den heißen Brei herumreden, statt Klartext zu reden. Im Geschäftsleben ist das doch reine Zeitverschwendung! Es sei denn, es handelt sich um wichtige Kunden – da machen wir vielleicht mal eine Ausnahme.

Wir Deutschen lieben generell eher das ehrliche Wort und kommen gerne sofort zur Sache. Wenn uns etwas nicht passt, so sagen wir es. Wir kritisieren gerne, denn wir haben einen hohen Anspruch. Die Qualität muss stimmen. Wir leben Perfektion und Präzision, was man an deutschen Autos bewundern kann.

Doch wussten Sie, dass diese deutsche Direktheit international oft unhöflich und unfreundlich, nörgelnd, aggressiv und manchmal sogar unverschämt rüberkommt? Und das längst nicht nur bei den Asiaten?

Können, wollen oder müssen wir uns gar bei unserer Kommunikation etwas anpassen, wenn wir im internationalen Kontext agieren? Doch was ist noch authentisch? Und ist das nicht alles reine Zeitverschwendung? Schließlich ist das Geschäftsleben kein Wunschkonzert. Hier zählen harte Fakten.

Was wir Deutschen allerdings auch manchmal vergessen, ist, dass nicht nur die harten Fakten verantwortlich für gute Geschäfte sind, sondern auch die weichen Faktoren, wenn es zum Beispiel um Kommunikation mit Kunden, Untergebenen und Kollegen geht. Im Vertrieb hat sich das schon längst rumgesprochen. Hier spricht man dann vom emotionalen Verkaufen. In der Werbung weiß man sowieso, dass die Gefühle eine weit größere Rolle spielen als die Fakten. Doch bei der Zusammenarbeit im Unternehmen scheinen wir Deutschen diese Gefühlsebene lieber einmal auszublenden. Doch wer weiß? Vielleicht wären wir ja mit einem größeren Fokus auf die Gefühlsebene noch viel erfolgreicher? Besonders in internationalen Projekten? Versuchen Sie es doch mal! Wenn Sie nicht genau wissen, wie das gehen soll, dann berate ich Sie gerne. Kontaktieren Sie mich einfach und unverbindlich.

Weitere Informationen zum deutsch-kulturellen Hintergrund finden Sie in diesem Artikel: Wie Sie als Deutscher internationale Projektteams leiten